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Kleingarten " Glück Auf "
Kleingarten " Glück Auf "

             Gartenordnung

           

 

          Gartenordnung des

Stand: Januar 2019

 

 

 

 

Gartenordnung

Regelungen des Kleingartenpachtverhältnisses zwischen Organisation und Pächter

§ 1 Die pachtrechtlichen Grundlagen

§ 2 Die Pflege der Gemeinschaftsanlage und deren Unterhaltung

§ 3 Die Grundsätze der Gartenbewirtschaftung und -Gestaltung

§ 4 Das Verhalten im Garten

§ 5 Die Zulässigkeit baulicher und sonstiger Einrichtungen

§ 6 Die vereinseigenen Einrichtungen

§ 7 Die Unterhaltung und Nutzung der Wegeflächen und die Pflege des Begleitgrüns

§ 8 Die Ver- und Entsorgung in der Kleingartenanlage

§ 9 Die Abrechnung der Verbrauchskosten

§ 10 Die Kleintierhaltung

§ 11 Die Folge vertragswidrigen Verhaltens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gartenordnung

 

Die Gartenordnung ist nicht Bestandteil der Satzung sie ergänzt diese aber und ist Bindend für die Mitglieder. Für den Erlass, die Änderung und Aufhebung der Gartenordnung ist die Mitgliederversammlung zuständig.

§ 1 Die pachtrechtlichen Grundlagen

(1) Die Kleingartenanlage ist Bestandteil des öffentlichen Grüns.
Sie ist als Gemeinschaftsanlage einzurichten, zu nutzen und der Allgemeinheit als Begegnungs- und Erholungsstätte zugänglich zu machen, deshalb sind die Tore zur Kleingartenanlage tagsüber geöffnet zu halten.

(2) Diese Gartenordnung gilt, soweit ihr nicht Vereinbarungen mit Dritten und daraus resultierende Beschränkungen sowie öffentlich rechtliche Vorschriften und Satzungen entgegenstellen. Diese haben gegenüber der Gartenordnung insoweit Vorrang.

(3) Grundlage ist der zwischen dem Grundstückseigentümer und dem Verein abgeschlossene Zwischen- oder Generalpachtvertrag und der gegebenenfalls mit der Gemeinde erstellte Gesamtplan. Daraus ergeben sich für Mitglieder und Gartenpächter gemeinsame Aufgaben und Pflichten.

(4) Wird die Kleingartenanlage umgestaltet, ist der Gartenpächter zur Duldung notwendiger Veränderungen und zur Mitwirkung verpflichtet.

§ 2 Die Pflege der Gemeinschaftsanlage und deren Unterhaltung

(1) Die Pflege und Unterhaltung der Kleingartenanlage ist Aufgabe des Vereins, soweit dies nicht einem Dritten obliegt. Dabei können die Gartenpächter zu Arbeitsleistungen bzw. durch Umlagen in Geld durch den Vorstand herangezogen werden.

 (2) Art, Umfang und Durchführung von Gemeinschaftsarbeit zur Pflege und Erhaltung der Kleingartenanlage werden vom Vorstand beschlossen im Schaukasten veröffentlicht und somit für alle Kleingartenpächter verbindlich festgelegt.

(3) Abgeleistete Gemeinschaftsarbeit sind dem Vorstand schriftlich anzuzeigen.

 (4) Erbringt der Pächter die festgelegte Gemeinschaftsarbeit nicht, so tritt an deren Stelle ein vom Pächter zu zahlender angemessener Geld betrag.

(5) Vertretung und Ersatzleistung sind in Ausnahmefällen zulässig.

(6) Ehrenamtliche Tätigkeit in einer Kleingärtnerorganisation sollte auf die Gemeinschaftsarbeit angerechnet werden.

(7) Abgeleistete Mehrarbeitsstunden sind nicht auf die folgenden Jahre übertragbar und werden nicht entschädigt; über Ausnahmeregelungen entscheidet der Vorstand.

§ 3 Die Grundsätze der Gartenbewirtschaftung und -gestaltung

(1) Bei der Bewirtschaftung der gesamten Kleingartenanlage einschließlich der Gestaltung vielseitig strukturierter Gemeinschaftsflächen sind die Ziele des Umwelt- und Naturschutzes zu beachten.
Der Vorstand ist berechtigt, dafür erforderliche Maßnahmen zu Lasten der Gartenpächter anzuordnen oder durchführen zu lassen.

(2) Der Belag von Wegen, z.B. Platten, Pflastersteine, müssen leicht entfernbar sein und dürfen nicht fest mit dem Untergrund verbunden sein. Wege, Plätze und Gartenteiche aus Beton sind nicht gestattet.

(3) Oberflächenwasser wird durch Versickern auf der Parzelle wieder dem Naturhaushalt (Boden) zugeführt.

(4) Der Kleingarten ist in gutem Kulturzustand zu halten und ordnungsgemäß zu bewirtschaften. Feldmäßige Bestellung und die ausschließliche Nutzung als Ziergarten sind untersagt. Eine angemessene Fläche ist für den Obst- und Gemüseanbau zu nutzen.

(5) Aus der kleingärtnerischen Nutzung, den Standortansprüchen und der engen Nachbarschaft ergeben sich Einschränkungen bei der Gehölzauswahl.

(6) Artenvielfalt ist zu berücksichtigen.

(7) Park- und Waldbäume dürfen nur im Gemeinschaftsgrün der Kleingartenanlage gepflanzt werden.

(8) Pflanzenschutzmaßnahmen sind unter Berücksichtigung der Prinzipien des integrierten Pflanzenschutzes durchzuführen.
Naturnahe Maßnahmen sind der Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel vorzuziehen. Durch Vertrag oder Beschluss kann der Einsatz solcher Mittel gänzlich verboten werden.

 

 (9) Die Düngung des Gartens erfolgt in erster Linie mit Kompost und anderen organischen Düngern.

 

§ 4 Das Verhalten im Garten

(1) Der Kleingärtner hat zur Pflege des Gemeinschaftslebens beizutragen, für Ruhe und Ordnung zu sorgen und gute Nachbarschaft zu pflegen.

 

(2) Jedes gemeinschaftswidrige Verhalten innerhalb der Anlage ist zu unterlassen.

§ 5 Die Zulässigkeit baulicher und sonstiger Einrichtungen

(1) Art und Umfang der Nutzung der Gartenparzelle ergeben sich aus dem Zwischen- oder Generalpachtvertrag, dem Bundeskleingartengesetz und den örtlichen Bebauungsplänen.

(2) Lauben sind der kleingärtnerischen Nutzung dienende Einrichtungen; sie dürfen nur an der im Gesamtplan vorgesehenen und vom Vorstand nach Abstimmung mit der Behörde örtlich bezeichneten Stelle errichtet werden.

(3) Auf Gesetz beruhende Verpflichtungen sind bei der Bauausführung zu beachten. Die ordnungsgemäße Unterhaltung seiner Laube wird dem Gartenpächter zur besonderen Pflicht gemacht.

(4) Bauliche und sonstige Einrichtungen bedürfen vor Baubeginn der schriftlichen Genehmigung.

 (5) Die Laube ist ausreichend gegen Feuer- und Einbruch-Diebstahlschäden zu

versichern.

 

(6) Die Nutzung von Schusswaffen aller Art sind innerhalb der Kleingartenanlage untersagt.

 

§ 6 Die vereinseigenen Einrichtungen

(1) Vereinseigene Einrichtungen und Gegenstände sind pfleglich zu behandeln. 

(2) Das Vereinsheim dient vornehmlich der Gestaltung des Vereinslebens, sowie für gesellschaftliche Zwecke des Vereins. Erforderliche Versicherungen sind abzuschließen.

(3) Die Jugendschutzbestimmungen und das Gaststättengesetz sowie sonstige öffentlich rechtliche Vorschriften sind zu beachten.

§ 7 Die Unterhaltung und Nutzung der Wegeflächen und die Pflege des Begleitgrüns

(1) Die Wegeunterhaltung und Pflege des Begleitgrüns sind Gemeinschaftspflichten, soweit sie nicht Dritten obliegen. Wege sind bis zur halben Breite durch den angrenzenden Garteninhaber sauber zu halten. Hauptwege und Plätze innerhalb und gegebenenfalls auch außerhalb der Kleingartenanlage sind sauber und verkehrssicher zu halten; bestehende vertragliche Vereinbarungen, Ortssatzungen und gesetzliche Vorschriften (Verkehrssicherungspflichten) sind zu beachten.

(2) Das Befahren der Wege mit Fahrzeugen aller Art ist verboten (Ausnahmen gestattet der Vorstand). Das Radfahren ist Kindern bis zum Alter von 10 Jahren erlaubt. Diese sollen angehalten werden mit Rücksicht (unsere Wege sind keine Rennstrecke!) zu fahren.

(3) Die Tore zur Anlage sind tagsüber geöffnet zu halten. Bei Veranstaltungen ist der Vorstand berechtigt, die Anlage zu schließen bzw. das Betreten gegen ein Eintrittsgeld zu gestatten

§ 8 Die Ver- und Entsorgung in der Kleingartenanlage

(1) Ver- und Entsorgungsleitungen sind - soweit keine anderen Regelungen getroffen sind - als vereinseigene Anlagen zu erstellen. Mit Zustimmung des Vorstandes können die Gartenpächter Anschlussleitungen auf ihre Kosten in ihre Gärten fachgerecht selber verlegen oder verlegen lassen.

(2) Wasser ist sparsam zu verbrauchen. In den Monaten November bis einschließlich März kann die Wasserzufuhr allgemein eingestellt werden; die Leitungen sind zu entleeren. Für die Entleerung der Leitungen innerhalb der Gartenparzelle ist der Gartenpächter selbst verantwortlich.

§ 9 Die Abrechnung der Verbrauchskosten

Die Kosten des Verbrauches von Wasser und Strom sind anteilmäßig oder nach dem jeweils festgestellten individuellen Verbrauch (Zwischenzähleranzeige) von dem Gartenpächter zu bezahlen. Nicht erfasste Verbrauchskosten (Schwund, Verluste, Zählergebühr) sind anteilig zusätzlich auf die Gartenpächter umzulegen.

§ 10 Die Kleintierhaltung

(1)Die Tierhaltung ist untersagt.

(2)Mitgeführte Hunde sind anzuleinen.

(3) Der Vorstand kann die Bienenhaltung zulassen. Er bestimmt die Zahl der Völker, den Standort und etwaige Schutzmaßnahmen. Der Bienenhalter muss Mitglied eines lmkervereins sein oder eine Haftpflichtversicherung nachweisen

§ 11 Die Folge vertragswidrigen Verhaltens

(1) Der Vorstand achtet auf Einhaltung der Gartenordnung. Seinen diesbezüglichen Abmahnungen und Weisungen ist Folge zu leisten. Bei Verdacht vertragswidrigen Verhaltens oder bei Gefahr im Verzug  und einer der kleingärtnerischen Nutzung widersprechenden Nutzung des Kleingartens darf er diesen ohne vorherige Anmeldung betreten werden.

 (2) Verstöße gegen diese Gartenordnung, die nach schriftlicher Abmahnung mit angemessener Fristsetzung des Vorstandes nicht behoben oder nicht unterlassen werden, sind eine Verletzung des Pachtvertrages und berechtigen nach der zweiten Abmahnung  zur Kündigung des Einzelpachtvertrages.

 

 

Beschlossen von der Mitgliederversammlung am ...................

Bestätigung dieses Beschlusses:

 

59067 Hamm, den .............................

Versammlungsleiter

............................................................

Protokollführer

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